Das leidige Thema Warteliste

Wir haben beschlossen keine Warteliste mehr zu führen. Die Erfahrung hat uns gezeigt, dass sich viele Interessenten auf mehrere Wartelisten bei verschiedenen Züchtern setzen lassen - was durchaus sinnvoll ist. Leider wird "vergessen" abzusagen, wenn man seinen Wunschwelpen gefunden hat. Dies führt dazu, dass andere - die weiter hinten auf der Liste stehen - benachteiligt werden, sich nicht auf ihren Welpen freuen können, in der Annahme nicht berücksichtigt zu werden. Schließlich kann kein Züchter voraussehen, wie viele Welpen im Wurf fallen - von 1 Welpe bis 10 Welpen ist alles möglich, der Durchschnitt liegt bei 5 bis 6 Welpen.

Wer sich bei uns um einen Welpen bewirbt, der sollte bereit sein persönlich vorbeizukommen - egal wie weit der Weg ist. Sind wir uns sympathisch und ein Welpe wird reserviert, dann bitten wir herzlich darum, sich regelmäßig zu melden (das muss natürlich nicht wöchentlich oder monatlich sein - aber ab und zu ein Lebenszeichen ist schon erwünscht), damit wir wissen das noch Interesse besteht.

Keine Angst - Sie gehen uns nicht auf den "Geist", wenn Sie sich regelmäßig melden, ganz im Gegenteil. Nur so können wir sicher sein, dass auch nach dem Auszug unserer Welpen noch Kontakt gehalten wird. Das ist uns besonders wichtig, wir geben uns viel Mühe bei der Aufzucht unserer Zwerge, es ist uns eine Herzenssache auch später noch ab und zu ein Foto zu erhalten und zu wissen, was aus unseren Welpen geworden ist. Auch aus züchterischer Sicht ist es wichtig zu wissen, ob ein Welpe gesund ist oder eine Krankheit auftritt.

Wissenswertes zum Silken Windsprite

Über den Standard des Silken Windsprite gibt es genügend Infos im Internet. Wahrscheinlich hat man die Seiten schneller aufgeschlagen, als ich es hier schreiben kann. Aber wie kam der Silken Windsprite nach Deutschland? Da wir es hier mit einer relativ jungen Rasse zu tun haben, ist die Entstehung des Silken Windsprite in Deutschland nachvollziehbar:

2001 flog eine Whippet Züchterin aus Deutschland in die USA, um sich über die Rasse (damals noch Longhaired Whippet) ausgiebig zu informieren. Bei diesem Besuch durfte sie sich 2 Hündinnen für die weitere Zucht in Deutschland aussuchen - Claybrook Angel Fire und Claybrook Zarah Leander -. Beide Hündinnen kamen Februar 2002, gedeckt vom Rüden Windsprite Snowy Pal, in Deutschland an. Die Hündinnen brachten 2002 die Würfe A und B  in der Wurfstätte "Golden Nuggets" zur Welt, der Grundstein für Deutschland war gelegt.

Bezüglich des Rassenamens kam es immer wieder zu Unstimmigkeiten. Mittlerweile wird die Rasse im Entstehungsland USA "Windsprite" genannt, in Deutschland ist die Rasse am ehesten bekannt unter Silken Windsprite. Einige bestehen immer noch auf den Namen Langhaar Whippet, was - besonders in Whippet Kreisen und unter Whippet Züchtern - zu Unmut führt.

Da wir selbst seit vielen Jahren Besitzer einer Whippet Hündin sind, können wir guten Gewissens sagen - der Silken Windsprite ist eine eigenständige Rasse, die sich äußerlich und vom Wesen her völlig vom Whippet unterscheidet - es ist kein Whippet mit langen Haaren!!